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E171 - Titandioxid: Endlich in der EU verboten

 

Der Zusatzstoff Titandioxid E171 wird endlich aus allen Lebensmitteln in der Europäischen Union verbannt. Diese Entscheidung war längst überfällig. foodwatch fordert, dass die EU jetzt auch alle anderen zugelassenen Zusatzstoffe genau überprüft und die Umstrittenen zum Schutz der europäischen Verbraucher:innen verbietet.

Am 8. Oktober 2021 stimmten die EU-Mitgliedstaaten dem Antrag der Europäischen Kommission zu, E171 in allen Lebensmitteln zu verbieten. Das Verbot soll ab 2022 in Kraft treten. Titandioxid (E171) dient in Lebensmitteln als weißer Farbstoff und wird insbesondere in Kaugummis, Backzutaten und Backwaren verwendet. Inzwischen ist erwiesen, dass die winzigen Nanopartikel, aus denen Titandioxid besteht, körperliche Schutzbarrieren wie die Darmbarriere passieren können. So können sie die Darmflora schädigen und zum Beispiel Krebs verursachen.

Diese Entscheidung ist längst überfällig. In Frankreich ist der Stoff bereits seit 2020 verboten und schon im Mai dieses Jahres hat die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) Titandioxid als „nicht sicher“ für die Verwendung bei Lebensmitteln eingestuft. Damit wurde der Weg für die heutige Entscheidung geebnet.

Das Verbot von E171 ist ein großer Erfolg für den gesundheitlichen Verbraucherschutz. Gleichzeitig gibt es noch viele weitere, umstrittene Zusatzstoffe, welche unsere Gesundheit gefährden. Diese müssen jetzt auf den Prüfstand und verboten werden.

Manuel Wiemann Kampagnen, foodwatch Deutschland

Unterschiedliche Standards in EU-Ländern

Als erstes europäisches Land, darf in Frankreich der Zusatzstoff E 171 seit fast zwei Jahren nicht mehr verwendet werden, weil es bereits seit Längerem Bedenken hinsichtlich negativer gesundheitlicher Folgen gibt.

In Deutschland wiederrum hatte foodwatch im Jahr 2019 nachgewiesen, dass in Dr.-Oetker-Produkten Titandioxid in Nanopartikel-Form enthalten ist . foodwatch hatte dafür in einem unabhängigen Labor exemplarisch vier Produkte des Bielefelder Unternehmens testen lassen – in allen vier Proben wurden erhebliche Anteile von Nanopartikeln nachgewiesen. Auf Kritik von foodwatch und mehr als 40.000 Verbraucher:innen reagierte der Lebensmittelhersteller Dr. Oetker und stoppte den Einsatz des potenziell krebserregenden Farbstoffs Titandioxid (E171).

Im Nachbarland Österreich hat foodwatch im Mai 2021 allerdings nachgewiesen, dass Dr. Oetker immer noch Titandioxid in insgesamt 16 Produkten verwendet, darunter bunte Tortenstreusel und Zuckerglasuren für Kindergeburtstage. Dieses Beispiel zeigt, dass freiwillige Zugeständnisse von Unternehmen nichts bringen und zu Doppelstandards führen können. Denn nur klare, verbindliche und einheitliche gesetzliche Vorgaben gewährleisten einen Verbraucherschutz der in der gesamten EU gilt.

Deswegen ist es höchste Zeit für die Kommission nun auch die 338 anderen in der EU zugelassenen Zusatzstoffe zu überprüfen und vor allem die noch immer zahlreichen umstrittenen Zusatzstoffe zu verbieten.

QUELLE: Foodwatch.org

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Hinweis von sensitive food & care®:

 

Wir möchten daher alle Verbraucher*innen darauf sensibilisieren den eigenen Haushalt in

folgenden Bereichen auf E171 - Titandioxid zu überprüfen:

 

 

Laut EU findet sich E171 - Titandioxid in geschätzt 

 

  • > 90.000 Arzneimitteln (z.B. zur Hemmung der Magensäure, Schmerzmittel)

 

  • > 790 Tierarzneimitteln (z. B. siehe oben - Alternativen sind Produkte wie GastoSani,Wirbelsäule Gold von sensitive food & care®, oder aus der Praxis Gastro Effect, Wirbelsäule MSM von Physio-Doc®)

 

  • in einer Fülle an Nahrungsergänzungsmitteln für Mensch und Tier - jedoch nicht in Produkten von sensitive food & care® und/oder Physio-Doc®

 

  • ebenfalls im enormen Ausmaß der Kosmetikindustrie (z.B. UV-Blocker, Cremes, Shampoo)

 

  • und in einer Vielzahl an Lebensmitteln (z.B. Süßigkeiten, Käse)

 

Dabei ist die Galenik in der Herstellung nicht entscheidend, ob flüssig, fest, als Tablette, Gels,

Kapseln, Pulver, Suspensionen usw. , alles ist möglich.

 

Es geht uns nicht darum in „Panik" zu verfallen, oder diese zu verbreiten.

Wir möchten an dieser Stelle unseren Teil zur Aufklärung beitragen,

bei dem dann jede*r ganz individuell für sich entscheidet, auf welche

Produkte künftig verzichtet werden kann und auf welche (z.B. aus

gesundheitlichen Gründen) eben nicht.

 

Dieses Umdenken gilt auch für Praxen!. Sich vermehrt über Alternativen, Chancen und

Möglichkeiten die die Natur/Alternativmedizin zu bieten hat zu informieren, sich dafür zu

öffnen und diese noch bewusster in die Behandlungspläne zu integrieren.

 

Autor: Anette Klausing 02-2022